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Jagdprüfung

Vorbereitung:

Zur Vorbereitung auf Ihre Jagdscheinprüfung empfehlen wir Ihnen, neben der Belegung unserer Jagdscheinkurse, das Heintges Lehrsystem, das Sie über diesen link  erwerben können und das alle für Sie prüfungsrelevanten Fächer umfassend abdeckt und dessen Themen und Inhalte an unserer Jagschule W.&O. Dittmann planmäßig gelehrt werden.
Ferner stellt Ihnen der Landesjagdverband Hamburg die Fragen und Antworten der schriftlichen Prüfung auf seiner Internetseite ( www.ljv-hamburg.de ) über den Download nachfolgender links bereit:

Prüfungsfragenkatalog (Quelle: ljv-hamburg.de)
Prüfungsfragen Antworten
 (Quelle: ljv-hamburg.de)

Prüfung:

Die Jagdprüfung findet nach dem Hamburger Modell, innerhalb des Prüfungszeitraums Ihres jeweiligen Kurses, an zwei Tagen statt. Die Schießprüfung sowie die schriftliche Prüfung, die beide der mündlich / praktischen Prüfung vorangehen, finden zusammen an einem Tag auf dem Gelände des Schießstand Garlstorf in 21376 Garlstorf a.W. statt. Die mündlich / praktische Prüfung findet an einem weiteren Tag auf der Hansastr. 6 in 20149 Hamburg statt. Diese beiden Termine werden durch den Landesverband Hamburg zugewiesen und Ihnen unmittelbar zu Kursbeginn mitgeteilt.

Schießprüfung (Die Schießprüfung findet auf dem Schießstand Garlstorf, Zur Osterheide 100 in 21376 Garlstorf a.W. statt, auf dem Sie auch ausgebildet werden): 

  • Es werden mit der Flinte:
    • 10 Trabtauben beschossen. Für das Bestehen sind davon mindestens 3 Tauben zu treffen.
  • Beim Büchsenschießen sind:
    • 5 Schüsse stehend angestrichen auf die Rehbockscheibe und
    • 5 Schüsse liegend auf die Fuchsscheibe anzubringen.

      Hier müssen mindestens 50% der größtmöglichen Ringzahl erreicht werden.

Schriftliche Prüfung (Die schriftliche Prüfung findet im Schulungsraum auf dem Schießstand Garlstorf, Zur Osterheide 100 in 21376 Garlstorf a.W. statt):

Der Bewerber muss beim schriftlichen Teil der Prüfung aus den unten aufgeführten Sachgebieten 1-6 je fünfzehn Fragen anhand eines Fragebogens beantworten. Der Fragebogen kann so gestaltet werden, dass die Beantwortung der Fragen durch Ankreuzen vorgegebener Antworten möglich ist. Die Fragen sind dabei in einer Zeit von drei Stunden zu beantworten.

  1. Waffentechnik, Führung von Jagd- und Faustfeuerwaffen (Grundbegriffe der Jagdwaffenkunde und Jagdmunition, Ballistik, Jagdoptik), Handhabung und Pflege von Jagdwaffen und Fanggeräten, wichtige Vorschriften über den Umgang mit Waffen und Munition sowie über Notwehr und Notstand
  2. Kenntnis der Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, Wildbiologie (insbesondere Erkennungsmerkmale, Verhaltensweisen und Lebensräume der wichtigsten heimischen Wildarten, Ansprechen des Wildes, Erkennen und Bekämpfen von Wildseuchen und Wildkrankheiten)
  3. Jagdbetrieb und jagdliche Praxis (insbesondere Aufstellung von Abschussplänen, Behandlung des erlegten Wildes unter Berücksichtigung der hygienisch erforderlichen Maßnahmen, Beurteilung der gesundheitlich unbedenklichen Beschaffenheit des Wildbretes, insbesondere auch hinsichtlich seiner Verwendung als Lebensmittel, Wildschadensverhütung)
  4. Jagdhundehaltung und -führung
  5. Wildhege, Naturschutz und Artenschutz (Grundlagen des Tier- und Pflanzenartenschutzes, des Biotopschutzes und der Ökologie, Hegemaßnahmen einschließlich Biotopverbesserung und Reviergestaltung, Land- und Waldbau), Naturschutz- und Landschaftspflegerecht
  6. Jagdrecht, Waffenrecht, Tierschutzrecht, Wildbrethygieneverordnungen, Waldrecht, jagdrechtlich relevante Vorschriften des Wasserrechts und verwandter Rechtsbereiche.

Der schriftliche Teil der Prüfung ist bestanden, wenn in jedem Sachgebiet mindestens acht Fragen richtig beantwortet sind.

 Mündlich / praktische Prüfung (Die mündlich / praktische Prüfung findet in der Hansastr. 6 in 20149 Hamburg statt):

Der Bewerber muss im mündlich-praktischen Teil der Jägerprüfung auf folgenden Sachgebieten ausreichende Kenntnisse nachweisen:

  1. Waffentechnik, Führung von Jagd- und Faustfeuerwaffen (Grundbegriffe der Jagdwaffenkunde und Jagdmunition, Ballistik, Jagdoptik), Handhabung und Pflege von Jagdwaffen und Fanggeräten, wichtige Vorschriften über den Umgang mit Waffen und Munition sowie über Notwehr und Notstand
  2. Kenntnis der Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, Wildbiologie (insbesondere Erkennungsmerkmale, Verhaltensweisen und Lebensräume der wichtigsten heimischen Wildarten, Ansprechen des Wildes, Erkennen und Bekämpfen von Wildseuchen und Wildkrankheiten)
  3. Jagdbetrieb und jagdliche Praxis (insbesondere Aufstellung von Abschussplänen, Behandlung des erlegten Wildes unter Berücksichtigung der hygienisch erforderlichen Maßnahmen, Beurteilung der gesundheitlich unbedenklichen Beschaffenheit des Wildbretes, insbesondere auch hinsichtlich seiner Verwendung als Lebensmittel, Wildschadensverhütung)
  4. Jagdhundehaltung und -führung
  5. Wildhege, Naturschutz und Artenschutz (Grundlagen des Tier- und Pflanzenartenschutzes, des Biotopschutzes und der Ökologie, Hegemaßnahmen einschließlich Biotopverbesserung und Reviergestaltung, Land- und Waldbau), Naturschutz- und Landschaftspflegerecht
  6. Jagdrecht, Waffenrecht, Tierschutzrecht, Wildbrethygieneverordnungen, Waldrecht, jagdrechtlich relevante Vorschriften des Wasserrechts und verwandter Rechtsbereiche.

Die Prüfung soll je Bewerber und Sachgebiet nicht länger als zehn Minuten dauern. Die Leistungen der Bewerber werden in jedem Sachgebiet mit »bestanden« oder »nicht bestanden« bewertet. Der Prüfungsausschuss entscheidet in geheimer Beratung mit einfacher Mehrheit über das Prüfungsergebnis in den einzelnen Sachgebieten. Aus jedem Fach wird Ihre Durchschnittsnote ermittelt. Die mündlich / praktische Prüfung ist bestanden, wenn in allen Fächern ausreichende Kenntnisse (4,0) nachgewiesen wurden.

Die bestandene Jagdprüfung gilt selbstverständlich in allen Bundesländern.

Hier finden Sie die Verordnung über die Jägerprüfung für Hamburg.